Das Leben ist Veränderung. Zugegeben, das ist keine besonders originelle Weisheit, aber es ist gut, sich immer wieder daran zu erinnern. Denn unser Gegenspieler bei der Neugestaltung unseres Lebens ist das eigene Gehirn, das Routinen nun mal liebt. Das gibt ihm Sicherheit, nimmt ihm 50 Prozent seiner Arbeit ab und spart dazu jede Menge Energie. So kann das Gehirn in Stresssituationen blitzschnell entscheiden, Risiken minimieren und die wichtigen Aufgaben des Lebens planen, organisieren und entwickeln.
Im Herzen der Altstadt von Bad Soden am Taunus liegt der Quellenpark. Hier wacht Sodenia, das Wahrzeichen der Stadt, über die Solquelle, ein sehr salziges Wasser, das einst zur Salzgewinnung diente. Ein Spaziergang auf dem Heilquellenweg führt zu weiteren 10 Quellen, die auch probiert werden dürfen. Nur Mut. Jeder Schluck tut gut.
Der Gegenentwurf zur To-Do-Liste ist die Let-it-be-Liste. Warum? Weil sie uns daran erinnert, dass nicht alles wichtig ist. Und weil sie uns dabei hilft, eigene und fremde Ansprüche zu relativieren. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf das, von dem wir uns befreien müssen. Das inspiriert und schafft den Raum für das eigene Ich. Wer etwas tut, muss schließlich auch einmal Nichtstun.
Oder wie Astrid Lindgren sagte: „Und dann muss man ja noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hinzuschauen.“
Den Lärm der Welt ausschalten, zur Ruhe kommen und Körper und Geist wieder in Einklang bringen. Wer in dieser hektischen Welt neue Wege sucht, um seine Lebenskraft zu stärken, findet im Marma Yoga eine besonders kraftvolle Methode. Die uralte indische Praxis konzentriert sich auf die Aktivierung und Harmonisierung von Lebenskraft, auch bekannt als „Prana“. Ein herausragender Vertreter dieser
Disziplin war Professor Dr. Roque Lobo von der Fachhochschule München. Sein Konzept folgt den traditionellen indischen Lehren und Techniken und setzt sie in Bezug zu unserem heutigen Erleben.
Janine Kohlstedt
Yogalehrerin BUGY® & Gesundheitstrainerin,
Bad Sooden-Allendorf